Honorare und Beratungskosten

Die anwaltliche Dienstleistung auf höchstem Niveau hat ihren Preis.

Die Kosten anwaltlicher Tätigkeit richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) mit seinem Vergütungsverzeichnis (VV RVG), welches mit Wirkung zum 1. Juli 2004 die bis dahin geltende Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO) abgelöst hat.

Maßgeblich für die Höhe der anwaltlichen Vergütung ist damit grundsätzlich der Gegenstandswert der betreuten Angelegenheit, wobei gerade im außergerichtlichen Bereich in Betracht kommt, Zeit- oder Pauschalvereinbarungen zu treffen, die sich an der Bedeutung der Rechtssache und dem konkreten Arbeitsaufwand orientieren.

Daneben offerieren wir insbesondere für gewerbliche Mandanten eine ganzheitliche Beratung hinsichtlich sämtlicher aufkommender Problemstellungen im Sinne einer ausgelagerten Rechtsabteilung und auf Basis individuell zu vereinbarender monatlicher Beratungspauschalen.

Seit dem 1. Juli 2008 ist die Vereinbarung anwaltlicher Erfolgshonorare in Einzel- und Ausnahmefällen zulässig. Hierdurch soll insbesondere Privatpersonen, die weder über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, noch auf Prozesskostenhilfe zurückgreifen können, die Möglichkeit eröffnet werden, das Kostenrisiko einer gerichtlichen Auseinandersetzung, die sie andernfalls scheuen würden, zu reduzieren. Es kommt daher in Betracht, das anwaltliche Honorar im Falle des Unterliegens zu ermäßigen, während für den Obsiegensfall ein Honorarzuschlag vereinbart wird.